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Harte Zeiten für den Körper!
Wir alle sind den anwachsenden Umweltbelastungen ausgeliefert. Hiobsbotschaften über das sich rasant ausbreitende Ozonloch,
Denaturierung der Nahrung oder der permanente Anstieg der C02-Emission geistern ständig durch die Medien. Welche
Auswirkungen zeigen sich und was kann man dagegen tun?
Der Mensch des 21. Jahrhunderts sitzt auf einer tickenden Zeitbombe. Die drastisch steigende Umweltbelastung verursacht beim
menschlichen Organismus vehemente Veränderungen. Bei täglich bis zu 30.000 Atemzügen atmen wir nicht nur lebensnotwendigen
Sauerstoff ein, sondern pumpen zusätzlich all das in unsere Lungen, was die Luft an Zusatzfracht mit sich trägt. Zum einen
sind das natürliche Verschmutzungen, wie umherfliegende Pollen und feine Staubpartikel, zum anderen aber auch viele
Umweltgifte, wie Autoabgase, Industriedunst, Lösungsmittel, Flugzeugabgase. Einige dieser Giftstoffe kann unser Stoffwechsel
unter großem Energieaufwand verarbeiten und wieder ausscheiden. Die meisten Giftstoffe und Schwermetalle kann unser Körper
jedoch überhaupt nicht verarbeiten, sie werden im Gewebe eingelagert, wo sie als ständige Irritationspunkte verbleiben und so
Energie an sich binden. Auch über unser Trinkwasser nehmen wir täglich unverträgliche Stoffe auf; hauptsächlich Pestizide,
Herbizide und Schwermetalle.
Eine weitere Quelle für Giftstoffe ist unsere Nahrung. Viele kaufen die täglichen Nahrungsmittel in großen Supermärkten. Der
Trugschluss liegt hierbei im makellosen Aussehen vieler frisch wirkender Lebensmittel. Moderne, kommerziell ausgerichtete
Agrarbetriebe sind heute dank Kunstdünger in der Lage, auch von bereits ausgelaugten Böden "noch schöne" Ernten einzubringen.
Pflanzenschutzund Schädlingsbekämpfungsmittel tragen zusätzlich ihren Teil dazu bei, unsere Gesundheit zu gefährden.
Groß angelegte Studien haben gezeigt, dass bis zu 75% der Bevölkerung der Industrienationen mit Umweltgiften wie PCP und
Dioxin belastet sind. Aufgrund der vorzeitigen Ernten (z.B. Gemüse und Obst aus Andalusien) sinkt der Gehalt an Nährstoffen in
unseren Nahrungsmitteln. Zudem werden die so genannten "Frischwaren" teilweise extrem lange in Kühlkammern gelagert und
so künstlich frisch gehalten. Erdbeeren verlieren nach nur 12 Stunden Lagerung bereits 80% ihres Vitamingehaltes.
Auch die ansteigende Ozonbelastung stellt eine steigende Beeinflussung unserer Gesundheit dar. Die Folge dieser immensen
Belastung ist ein schleichender Energieverlust, der von Unlust über leichtes Unwohlsein bis hin zu ausgewachsenen
Krankheiten oder Allergien führen kann. Ebenso sind viele der so genannten Zivilisationskrankheiten, wie Arthritis, Arthrose,
Gicht, Diabetes und Krebs in engstem Zusammenhang mit den schädlichen Umwelteinflüssen zu sehen.
Was also können wir tun, um unseren Körper in seinem Kampf gegen Umweltgifte aktiv zu unterstützen?
Optimale Gesundheit und Widerstandskraft gegen Krankheiten werden dann erreicht, wenn möglichst alle
körpereigenen Substanzen in optimaler Konzentration im Organismus vorhanden sind.
Statt der in Deutschland überlicherweise geforderten Mindestdosierung ist einer der wichtigsten Grundsätze in der
Orthomolekularen Medizin die Optimaldosierung. Das bedeutet: Vitamine sind (bis auf A, D und K) in hoher Dosis anzuwenden
und Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitaminoide sind ausreichend hoch zu dosieren. Herkömmliche Multivitamin-Präparate,
auch wenn sie noch zusätzliche Mineralien enthalten, sind vom Standpunkt der orthomolekularen Therapie unterdosiert. Für die
Orthomolekulare Medizin gilt als Grundlage, dass sie der Erhaltung der Gesundheit die gleiche Bedeutung beimisst, wie der von
Krankheiten. Die Orthomolekulare Medizin versteht sich daher auch als präventive (vorbeugende) Medizin.